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Kloster Graefenthal

04.09.2013 - aktualisiert am 21.06.2026
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Zeichnung des Klosters von Jan de Beijer, 1758 - Quelle: Wikipedia 04.09.2013

Das Kloster Graefenthal (heute Gut Graefenthal genannt) war ein Zisterzienserinnenkloster, dessen Überreste zwischen Kessel und Asperden nahe der Niers stehen. Die einstige Klosterkirche diente als Grablege für Grafen, Adelige und Nonnen. Bis 1376 fanden dort 13 Grafen, Gräfinnen und Herzöge von Geldern ihre letzte Ruhestätte.

Der Name Graefenthal, hervorgegangen aus dem lateinischen Begriff „vallis comitis“ (Tal des Grafen), geht auf den Willen des Stifters zurück. Das „e“ im Namen ist hierbei ein am Niederrhein üblicher Dehnungsvokal. Am Platz des Klosters stand die zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich schon verfallene Burg Rott des Ritters Stefan von Pleeze.

Das Kloster Graefenthal wurde 1248 von Graf Otto II. von Geldern auf Zureden seiner ersten Frau Magarete von Kleve († 10. September 1251) als Jungfrauenkonvent des Zisterzienserordens gegründet. Die Klosterkirche, in deren Chor dann Magarete von Kleve bereits 1251 beigesetzt wurde, wurde als erstes erbaut. Bis zum Jahre 1258 folgten die übrigen Klostergebäude. Durch die Förderung der Herrscher der Herzogtümer Geldern und Kleve blühte das Kloster schnell auf. Dadurch, dass seine Klosterfrauen oft unverheiratete Adelige waren, diente die Abtei als eine Art Versorgungstelle für unverheiratete Frauen des Adels. Um 1280 lebten dort bereits 50 Laienschwestern und Ordensfrauen. Die ersten Nonnen kamen aus der Münsterabtei in Roermond und bezogen 1250 die neue Niederlassung. Der Abt des Klosters Kamp wurde deren Visitator.

Zu den Funktionsbauten des Klosters zählen in besonderem Maße die Klostermauer und das von ihr eingefasste Torhaus im Süden der Anlage. Als wichtiger Bestandteil einer Klosteranlage gewährte diese Umfriedung einen - wenn auch nur beschränkten - Schutz, umschrieb die Grenze, in der ein besonderer Rechtsstatus herrschte und stand als Symbol für die Weltabgeschiedenheit, den "Hortus Coclusus" der Frauengemeinschaft.

Das Kloster Graefenthal war früher das Hochgrab des Gocher Stadtgründers, Ottos II von Geldern. Daraufhin wurde es zur Zisterzienserinnenabtei, wobei 1474 eine Zerstörung des Klosters stattgefunden hat. Nach dem Wiederaufbau kam es 1802 zur Säkularisation des Klosters. Heute ist noch um den Klosterbezirk von unregelmäßigem Umriss ein Graben und eine Mauer vorhanden.

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Das Café ist täglich von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet

Das Niederrheinische Weinfest 2026

Vom 14. bis 16. August 2026 findet am Niederrhein wieder das beliebte Niederrheinische Weinfest statt. Fünf renommierte Winzer aus verschiedenen deutschen Regionen präsentieren ihre Qualitätsweine – begleitet von Live-Musik, kulinarischen Spezialitäten und einer gemütlichen Atmosphäre.

Tickets:
Freitag: 14,50 € p.P. | Samstag: 19,50 € p.P. | Sonntag: Eintritt frei
👉 https://tickets.kloster-graefenthal.de/p/2026-08-14-niederrheinisches-weinfest-2026

Parken kostenlos · Hunde willkommen · Barrierefreie Toiletten · Photobooth vor Ort


Mittelaltermarkt 1474

Der Mittelaltermarkt 1474 findet am 19. und 20. September 2026 auf dem historischen Gelände von Kloster Graefenthal in Goch-Asperden statt. Besucher erwartet ein authentisches Mittelalterspektakel mit Rittern, Handwerkern, Musik und einer großen Feldschlacht.

Ein Wochenende im Jahr 1474

Am 19. und 20. September 2026 verwandelt sich das historische Gelände des Klosters Graefenthal in Goch-Asperden zurück in das Jahr 1474. Ritter, Handwerker und Minnesänger laden zu einem stimmungsvollen Streifzug durch das Mittelalter ein.

Programm und Preise

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Das Café ist täglich von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet

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Hochgrab Ottos II von Geldern

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Taubenturm 

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Das ehemalige Brau- und Backhaus

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Nördlicher Klausurflügel und Refectorium mit Klosterküche

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Gartenhaus

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Neubau vom Rathaus, Sven Otte

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Auskiesung - "Baggersee"

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Mai 2024 - letzte Bearbeitung: 04.08.2026